Hochwasserschutz an der Scheulte und der Chèvre

Das Projekt

Das Dorf Courchapoix wird von den Flüssen Scheulte und Chèvre durchquert. Im Winter 2017/18 verursachten Unwetter Schäden, die an den Ufern der Gewässer im Wohngebiet in den Sektoren bei der Schule des Oeuches, Cornat und Brelidé erodierten. Im Weiteren entstand im Juni 2018 beim Gemeindehaus durch ein Hochwasser ein weiterer Schaden, welcher prioritär behoben werden musste.

 

Die schlimmste Stelle befindet sich beim in den letzten Jahren mit Hilfe der Gönnerinnen und Gönner der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden sanierten Schulhaus des Oeuches am Fluss Chèvre. Hier wurde ein Teil der Uferbefestigung weggespült. Dieser Schaden musste umgehend behoben werden. Die zwei anderen Stellen hinter der Mühle und in Brelidé sind weniger dringlich und werden im Jahr 2019 saniert.

 

Um zukünftigen Überschwemmungsschäden vorzubeugen, muss der Verlauf der Gewässer verändert und die Uferbereiche mit Schotter und Fels verstärkt werden. Zudem muss alles neu nach den gesetzlichen Vorlagen zur Renaturierung an Flüssen bepflanzt werden.

 

Das Sanierungsprojekt wurde an der Gemeindeversammlung vom 25. Juni 2018 bewilligt.

 

Die Arbeiten am Gemeindehaus mussten umgehend ausgeführt werden. Beim Schulhaus an der Chèvre wurde im August 2018 mit den Arbeiten begonnen. Diese konnten im November 2018 abgeschlossen werden. Die Arbeiten an der Scheulte werden im Jahr 2019 ausgeführt.

 

 

Kosten und Finanzierung

Die Kosten für das Vorhaben sind wie folgt:
Ufer der Scheulte beim Gemeindehaus Fr. 34'223.--
Ufer der Chèvre beim Schulhaus Fr. 93'977.--
Ufer der Scheulte bei der alten Mühle Fr. 80'000.--
Ufer der Scheulte bei Brélidé Fr. 70'000.--
Reserve für Landkauf Fr. 10'000.--
Projektstudie Fr. 20'000.--
Gesamtkosten Fr. 308'200.--
Die Finanzierung ist wie folgt vorgesehen:
Gesamtkosten Fr. 308'200.--
./. Subventionen Bund und Kanton* Fr. 124'047.--
Noch zu finanzierender Restbetrag Fr. 184'153.--
* Die Arbeiten werden mit einem Beitrag von 35 - 45 % von Kanton und Bund subventioniert. Die definitive Beitragsabrechnung erfolgt nach Vorliegen der Schlussabrechnung.

 

Kleine und unscheinbare Bäche können nach einem Gewitter sehr rasch anschwellen und grosse Schäden verursachen. Der Unterhalt der Ufer zum Schutz des bewohnten Gebietes darf nicht vernachlässigt werden und muss deshalb in Angriff genommen werden.

 

Die Restkosten für die nötigen Arbeiten sind, trotz Subventionen, für eine kleine Gemeinde wie Courchapoix belastend.

 

Eine Hilfeleistung an dieses wichtige Schutzprojekt können wir Ihnen sehr empfehlen.

 

An dieses Projekt wurde uns bis heute Spenden in der Höhe von Fr. 138'605.-- zugesichert.